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Eching - Deutenhausen - Dietersheim - Günzenhausen - Hollern - Ottenburg

2017

Aktiver CSU Ortsvorstand

K. Lamprechtinger, Nora Kusch, Yavuz Kalkan, M. Steigerwald, R. Hiermansperger,

Info

"Eching braucht eine Bahnunterführung

Das Thema Bahnunterführung beschäftigt die Echinger Bürgerinnen und Bürger mittlerweile seit Jahrzehnten. Entsprechend groß war der Andrang der Anwohner und vielen anderen Interessierten auf der Infoveranstaltung der CSU-Fraktion am Donnerstag, den 16.11.2017, im Echinger Hof.

Fraktionssprecher Georg Bartl führte zunächst das Publikum durch die Geschichte des Echinger Bahnhofs und stellte die Machbarkeitsstudien einer Bahnunterführung aus dem Jahr 1999 vor. Im Anschluss lösten die Variationen der geplanten Bahnunterführung emotionale Diskussionen aus. Man sei sich einig, dass wir eine Bahnunterführung brauchen, aber dass diese neben Fußgängern und Fahrradfahrern auch Autos eine Durchfahrt bieten soll, stieß auf Gegenwehr der Anwohner der nördlichen Bahnhofsstraße.

Viele Schüler und Pendler überrennen sozusagen jeden Morgen den Bahnhof. Eine Durchfahrt für die Autos würde hier eine zusätzliche Gefahrenquelle für die Fußgänger bedeuten und ein zügiger Verkehrsfluss könnte aufgrund der engen Bahnhofstraße nicht garantiert werden - besonders wegen den geparkten Autos entlang der nahezu gesamten Straße.

Für Rollstuhlfahrer oder Senioren mit Rollatoren gibt es keine Möglichkeit die Bahnhofsseite zu wechseln. Das allein ist schon ein wichtiger Grund, warum die Gemeinde alsbald tätig werden muss, so der Tenor in der CSU-Vorstandschaft.

Bürgermeister Sebastian Thaler, der neben Thomas Kellerbauer und Altbürgermeister, Josef Riemensberger, auch anwesend war, betonte, dass Eching noch länger den einzigen nicht-barrierefreien Bahnhof auf S1-Bahn-Strecke haben wird. Das Rathaus habe bereits einen Umbauantrag beim Innenministerium gestellt, jedoch kann es noch Jahre dauern bis da etwas passiert.

Die CSU-Fraktion strebt eine einfache Anbindung des Echinger Nordens an den Ortskern an. Die einzige Verbindung über die Paul-Käsmeier-Straße sei aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens für die Bürger nicht mehr zumutbar. Besonders deutlich wurde das, als 2001 die Lagerhalle auf dem BMW-Gelände in der Fürholzener Straße brannte. Die Feuerwehren mussten damals die komplette Straße sperren, so dass niemand weder aus, noch in das Wohngebiet nördlich des Bahnhofs kam.

Eine vernünftige Variante wäre eine Bahnunterführung, wie wir sie am Lohhofer Bahnhof vorfinden. Hier ist die Durchfahrt für Fußgänger und Fahrradfahrer getrennt. Bei Bedarf können Notärzte oder Feuerwehr durch Entfernung der Absperrvorrichtungen durchfahren, falls es zu Einsätzen in den getrennten Gebieten kommen sollte.

Doch die Euphorie über eine baldige Realisierung einer Bahnunterführung wird durch den Kostenfaktor gebremst. Durch die anstehenden Großprojekte der Gemeinde, wie zum Beispiel der Umbau des Rathauses oder die geplante Umgehungsstraße in Dietersheim, sei momentan einfach nicht genug Geld vorhanden, um tätig zu werden, so Thaler. Fraktionssprecher Georg Bartl widersprach dieser Aussage und fügte hinzu, dass dies eine Frage der Priorisierung des Projekts sei. Für die CSU Fraktion ist dies eine wichtige Infrastrukturmaßnahme für die Gemeinde, da gut 900 Einwohner nördlich der Bahn wohnen.

Unsere Fraktion wird weiter an der Umsetzung einer Bahnunterführung festhalten, da sie notwenig ist und die Lebensqualität von vielen Bürgern verbessern wird."

Seit 1964  CSU - Ortsverband in Eching

 

In der Vergangenheit wurden auf dem Lande, bis nach dem 2. Weltkrieg, kaum Bürgermeister und Gemeinderäte über Parteilisten berufen. Auch Eching war bis zu dieser Zeit fast ausschließlich bäuerlich, dörflich geprägt. Es bestand allerdings schon ein Ortsverein der SPD, eine „Parteifreie Wählergruppe“ und die „Freie Wählergruppe“. In Eching gab es auch schon einige Mitglieder der CSU und JU, allerdings waren die bei anderen Ortsverbänden registriert.

 

Der einsetzende Strukturwandel brachte es u.a. mit sich, dass die Weichen für die Entwicklung der Gemeinde gestellt werden mussten. Durch den Zuzug von immer mehr Menschen in die Region um München, war die Nachfrage nach Bauland immer größer. Der Siedlungsdruck stieg und parallel für Eching die Aufgaben und die Finanzierung für z.B. Wasserversorgung/Abwasserentsorgung, Schulen usw. Die Finanzierung bereitete dem seinerzeitigen Gemeinderat viele Sorgen. Die Zeit war reif zur Gründung eines eigenen CSU-Ortsverbandes. Die Bereitschaft zur politischer Betätigung wurde größer. Dazu sollte ein starkes Gegengewicht zu anderen Organisationen vor Ort geschaffen werden. Die immer  schwieriger werdenden Aufgaben machten es notwendig, einen engeren Zusammenschluss zu organisieren.

 

Es waren einige politisch weit vorausschauende Bürger, die es für notwendig ansahen, der CSU auch hier in Eching eine Heimat zu geben. Sie alle waren bereit, mit ihrem Namen für eine politische Partei einzutreten und auch den Einfluss auf deren Politik zu nehmen. Gemeinsam mit 25 Gründungsmitglieder (u.a. Martin Steininger, Martin Mayer und Pfarrer Franz Pongratz) hat es Josef Gerhaher 1964 geschafft, den CSU Ortsverband Eching mit viel persönlichem Einsatz zu gründen. Die Versammlung wurde vom Kreisvorsitzenden Gottfried Weiß geleitet. Das Grundsatzreferat hielt Landrat Dr. Philipp Held, MdL. Die Gründungsmitglieder wählten Gerhaher zu ihrem Vorsitzenden und Franz Bauer zu ihrem Schatzmeister. Die damalige Gründung des OV Eching erfolgte in einer Phase, in der es noch nicht selbstverständlich war, sich als Anhänger/Mitglied einer Partei öffentlich zu bekennen.

 

 

 

Mut und Risiko sind die Bugwellen des Erfolgs und so konnte bereits bei der Kommunalwahl 1966 der neuformierte CSU Bürgerblock, wie damals die CSU Wählergruppe genannt wurde, sehr erfolgreich vier Gemeinderatsmitglieder stellen. Für die CSU zogen Josef Gerhaher, Gustav Lammel, Martin Mayer und Martin Steininger in den Gemeinderat ein. Martin Mayer wurde zum 2. Bürgermeister gewählt. Für den Kreisrat erhielt Paul Käsmaier ausreichend Stimmen. Josef Gerhaher unterlag Michael Liedl von der Freien Wählergruppe bei der Bürgermeisterwahl, jedoch wechselte Liedl während seiner Amtszeit zur CSU über.

 

 

 

1972 bei der Kommunalwahl erzielte die CSU 7 Sitze im Gemeinderat. Gerhaher unterlag bei der Wahl zum Bürgermister Dr. Joachim Enßlin.

 

 

 

In der ordentlichen Mitgliederversammlung 1973 wurden Staatsminister Dr. Philipp Held, Martin Steininger, Martin Mayer und Pfarrer Franz Pongratz zu Ehrenmitgliedern ernannt. 1973 wurde unter der Führung von Hans Josef Klessinger der Ortsverband der Jungen Union mit 17 Mitgliedern gegründet.

 

 

 

1978 unterlag Günter Faltin dem amtierenden Bürgermeister Dr. Enßlin. Martin Steininger wurde 2. Bürgermeister. Für den CSU Ortsverband zogen Wolfgang Hübner und Günter Faltin in den Kreistag ein.

 

 

 

1984 stellte der Ortsverband Franz Hausl als Kandidat für die Bürgermeisterwahl auf. Hausl führte die CSU Fraktion im Gemeinderat bis 1994. Gemeinderätin Elfriede Liebl zog erstmalig in den Kreistag ein. In den folgenden 24 Jahre blieb sie ohne Unterbrechung Kreisrätin. Zur Kommunalwahl konnte der CSU Ortsverband 9 Gemeinderatssitze halten.

 

 

 

1990 hatte die CSU keinen Bürgermeister-Kandidaten.

Zur Kommunalwahl konnte der CSU Ortsverband wiederum 9 Gemeinderatssitze behaupten.

 

Außerplanmäßige Wahl 1992: Dr. Joachim Enßlin trat von seinem Amt zurück und wechselte zur Münchner Messegesellschaft. Josef Riemensberger verlor in der Stichwahl gegen Dr. Lösch (SPD) knapp mit 48,4 %.

 

 

 

1996 konnte die CSU mit einem Zuwachs auf 44,6 Prozent mit 11 Gemeinderatssitzen mit Abstand die stärkste Fraktion bilden. Josef Riemensberger  wurde 2. Bürgermeister.

 

 

 

1998 Josef Riemensberger wurde zum 1. Bürgermeister gewählt.

 

 

 

2002 konnte die CSU einen weiteren Zuwachs auf 12 Gemeinderatssitze erzielen.

 

Hans Hanrieder wurde 2. Bürgermeister.

 

 

 

2004 Josef Riemensberger wurde als 1. Bürgermeister wiedergewählt

 

2008 erreichte die CSU bei der Kommunalwahl 9 Gemeinderatssitze.

 

2010 Josef Riemensberger wurde erneut zum 1. Bürgermeister gewählt.

 

 

 

2014. 50 Jahre CSU Eching.  Elfriede Liebl wird Ehrenmitglied im CSU Ortsverband.

 

Die CSU konnte bei der Kommunalwahl 8 Gemeinderatssitze halten. Im Jubiläumsjahr sind im Gemeinderat vertreten: Georg Bartl, Bernhard Wallner, Thomas Kellerbauer, Gottfried Riedmeir, Dagmar Zillgitt, Günter Zillgitt, Simon Schindlmayr und Heike Krauß. 3. Bürgermeister wurde bei der konstituierenden Gemeinderatsitzung  CSU Ortsvorsitzender Thomas Kellerbauer. Als CSU Fraktionsvorsitzender wurde Georg Bartl bestätigt. Für die CSU Eching im Kreistag: Josef Riemensberger, Josef Hauner (CSU FS) wurde Landrat. Der Echinger Simon Schindlmayr vertritt den Stimmkreis Freising im Bezirkstag.

 

 

 

Auf der Jubiläumsfeier wurde sowohl vom Ortsverbandsvorsitzenden Thomas Kellerbauer als auch von den Rednern Dr. Otto Wiesheu und Bürgermeister Josef Riemensberger die besondere Wichtigkeit der Kontakte zu den übergeordneten Gremien und deren Mandatsträgern betont. Viele gemeindliche Themen sind von den konkreten Inhalten der Landkreis-, Landes- und Bundespolitik berührt. Gemeindepolitik muss deshalb schon mit offenen Augen gemacht werden und diese Politik darf nicht am Ortsschild enden. Aber Kommunalpolitik ist nicht automatisch Parteipolitik. Eine an der Sache orientierte Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger ist Ziel und Ausrichtung vor Ort. Dabei wird es immer schwieriger, die „große Politik“ und ihre Inhalte zu verstehen und in ein zukunftsfähiges Handeln vor Ort umzusetzen.

 

 

 

Die CSU spricht daher die Menschen vor Ort an, ist mit ihren Wünschen und Problemen vertraut, versucht bedarfsgerechte Lösungen für ein Handeln innerhalb der Gemeinde zu entwickeln und umzusetzen. Alle politischen Gruppierungen vor Ort sind letztendlich Stützpfeiler in der Entwicklung und Begleitung des Gemeinwesens. Eine politische Zusammenarbeit aller Parteien wird von der CSU Eching angestrebt.

 

 

 

Zielführende, konstruktive und sachkundige Zusammenarbeit sollen die Arbeit im Gemeinderat prägen. Bürger und Kommunalpolitik gewinnen durch eine vernünftige und sachbezogene Zusammenarbeit. 50 Jahre CSU in Eching ist neben der Erinnerung an die Tradition auch eine Möglichkeit, dem Bürger zu zeigen, dass Politik nichts mit Verdrossenheit zu tun hat, sondern für den einzelnen Interessierten die Möglichkeit bietet vor Ort mitzumachen und mitzugestalten.

 

 

 

Der CSU Ortsverband wird auch in Zukunft seinen Beitrag zu einer richtungsweisenden, zielorientierten und bürgernahen Gemeindepolitik leisten. Das gemeinsame Miteinander ist für den CSU Ortsverband  ein wichtiger politischer Baustein, der dem Wohle aller Bürgerinnen und Bürger in Eching zu Gute kommen soll.

 

 

 

 

 

Amtierende und ehemalige CSU Bürgermeister seit 1966

 

 

 

•           Michael Liedl, 1. BGM von 1966 bis 1972.

 

•           Martin Mayer, 2. BGM von 1966 bis 1972

 

•           Martin Steininger, 2. BGM von 1978 bis 1984

 

•           Josef Riemensberger, 2. BGM von 1996 bis 1998

 

•           Josef Riemensberger, 1. BGM von 1998 bis 2016

 

•           Hans Hanrieder, 2. BGM von 2002 bis 2014.

 

•           Thomas Kellerbauer, 3. BGM von 2014 bis dato

 

 

 

Amtierende und ehemalige CSU Kreisräte seit 1966

 

 

 

•           Paul Käsmaier, Kreisrat von 1966 bis 1972

 

•           Wolfgang Hübner, Kreisrat von 1978 bis 1984

 

•           Günter Faltin, Kreisrat von 1978 bis 1984

 

•           Elfriede Liebl, Kreisrätin von 1984 bis 2008

 

•           Josef Riemensberger, Kreisrat von 2002 bis dato

 

 

 

CSU Gemeinderäte seit 1966

 

 

 

Josef Gerhaher, Gustav Lammel, Martin Mayer, Martin Steininger, Johann Kurz, Josef Schwentner, Dr. Hermann Korff, Franz Hausl, Elfriede Liebl, Hans Hanrieder, Egon Blümel, Josef Kranz, Josef Schredl, Franz Einertshofer, Hans-Josef Klessinger, Rudolf Hofmann, Josef Riemensberger, Klemens Seemüller, Georg Bartl, Siegfried Gruber, Dieter Migge, Andreas Schadl, Elfriede Sonnenbichler,  Andreas Spenger, Dr. Klaus Walter, Anselm Feldmann, Martina Beyer, Robert Hofmeier, Gertraud Servi, Kerstin Rehm, Simon Schindlmayr, Bernhard Wallner, Thomas Kellerbauer, Gottfried Riedmeir, Heike Krauß, Dagmar Zillgitt und Günter Zillgitt.

 

 

 

 

 

CSU Ortsverband

Eching-Oberbayern

Yavuz Kalkan

Heidestraße 19

85386 Eching

 

Telefon: 0152/29621832

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